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Kunst versus Wirtschaft

Auf Einladung von Bernhard Seeber durfte Ilona Roth gemeinsam mit Wolfgang Preisinger und Cornelia Lehner einen Beitrag zum neuen Magazin der Grünen Wirtschaft OÖ liefern. Grafische Gestaltung: Jean Claude Grieco


"Als Künstlerin und Kulturschaffende bin ich erstmals in den Zugzwang geraten „Business-Skills“ anzuwenden, als ich eine Organisation im Kunstbereich gegründet habe. Das hat mir mehr abverlangt, als ich mir vorstellen konnte. Dadurch bin ich aber auch auf die vermeintliche Unvereinbarkeit der gegensätzlichen Welten von Wirtschaft und Kunst gestoßen, die unterschiedliche Logiken, Sprachen und Methoden haben.


So gibt es einerseits Methoden aus der Kunst, die für das Business-Umfeld wirtschaftlich erfolgreich adaptiert werden z.B. in Workshops für Präsenz oder Stimmtraining. Auf der anderen Seite versuchen Künstler:innen oft ein privates Zielpublikum anzusprechen, ohne zu wissen, wie sie ihr Know-how vermarkten können. Aber auch Kulturorganisationen wissen mit Begriffen wie SWOT, Stakeholder-Analysen, Porter und dergleichen oft wenig anzufangen, obwohl diese Methoden für Kunst- und Kulturprojekte auch abseits vom bloßen Gewinnstreben sehr brauchbar wären. Dieses Spannungsfeld ist zwar nicht neu, birgt aber dennoch enormes Potenzial. Für mich ist es wichtig, die Unterschiede verschiedener Organisationskulturen zu verstehen, zu respektieren, zu integrieren und kreative Verbindungen zu suchen. Innerhalb meiner verschiedenen Projekte finde ich, dass Kultur das spaltende und das bindende Glied zugleich ist. Auch wenn die Vereinigung dieser unterschiedlichen Welten eine Herausforderung ist, so wächst mein persönlicher Methodenpool stetig; ich kann ungeahnte Synergien heben, neue kreative Impulse setzen und neue Wege finden um auch für mich Ungeahntes zu ermöglichen." - Ilona Roth






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